Art.-Nr. 245612 Elektrolokomotive "Krokodil" BBÖ 1100.05 Spur1.at 1.100.105  |  Spur 1
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Reihe 1089 / 1189 (2. Auflage)

Neuauflage unseres Erstlingswerk zum 10-jährigen Jubiläum des Modells. Im Jahr 2013 haben wir mit dem Österreichischen Krokodil unser erstes Kleinserienmodell ausgeliefert. Die Modelle bereiten auch heute noch viel Freude und sind begehrt. Die vielen Anfragen, ob es irgendwo noch ein verfügbares Modell gibt, haben uns dazu veranlasst, auch eine 1089/1189 für jene Spur 1er zu bauen, die erst nach 2013 in das Hobby eingestiegen sind.
Die komplette Neukonstruktion gibt uns die Möglichkeit, das Modell mit mehr Details auszustatten, natürlich die Technik auf den neuesten Stand zu bringen und die Lok mit allen modernen Features auszustatten. Neben neuen Modellvarianten gibt es auch Klassier, wie die 1189.02 in der blutorange-roten Farbgebung, in der Neuauflage.

Modell:
- Digitaldecoder der neuesten Generation (DCC, Motorola, Selectrix)
- Digitalisierte original Lokomotivgeräusche
- Servogesteuerte Pantographen
- Klappbare Führerstandstüren
- Stirnbeleuchtung abhängig von Fahrtrichtung
- Führerstandsbeleuchtung
- Edelstahl-Radreifen
- Federpuffer
- Originalschraubkupplungen
- Achsen kugelgelagert und gefedert
- LüP ca. 63,6cm
- Gewicht ca. 5 kg
- Mindestradius NEM/FS/PUR: 1020/2300/2300 mm

"Das Österreichische Krokodil"
Nach dem ersten Weltkrieg war Österreich durch den Untergang der Monarchie von seinen ehemaligen Kohlevorkommen getrennt. Eine der vordringlichsten Aufgaben war daher die "Elekrifizierung", wie es im damaligen Sprachgebrauch hieß. In dieses Elekrifizierungsprogramm war auch die Arlbergstrecke eingebunden. Die überaus steile Strecke erforderte zu jeder Zeit besondere Lokomotiven. So kam es 1923 zur Beschaffung der Gebirgs-Schnellzuglokomotiven der Reihe 1100 oder besser bekannt als - das österreichische Krokodil. Die Bauart war sehr stark mit der Ce 6/8, dem "Schweizer Krokodil", verwandt. Nach der ersten Lieferung von 7 Maschinen wurde ab 1926 eine zweite Serie mit 9 Maschinen der Reihe 1100.1 gebaut. Ab 1938 wurden die Maschinen als E89 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn eingegliedert. Bis kurz nach dem 2. Weltkrieg waren die imposanten Lokomotiven überwiegend in Innsbruck stationiert und kamen auch auf der Brennerstrecke zum Einsatz.

Nach Ihrem Einsatz am Arlberg, wurden die Lokomotiven ins oberösterreichische Salzkammergut versetzt und fanden in Attnang-Puchheim ein neues Zuhause. Nachdem die Strecke Wels-Passau elektrifiziert worden war, kamen die Krokodile auch regelmäßig über die Grenze nach Deutschland.

Vor dem Aus der Baureihe erlangte die 1189.02 noch besonderen Ruhm, da sie als einzige Vertreterin Ihrer Art noch blutorangerot lackiert wurde. Im Dezember 1979 wurde dann das letzte Krokodil in Attnang-Puchheim kassiert. Heute gibt es noch vier Lokomotiven dieser Reihen die erhalten geblieben sind.